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Pioneer DDJ-SB3: kompakter Serato-Controller im Test

Ein Blick auf den Pioneer DDJ-SB3: Layout, Jogwheels, Pad Scratch mit DJ Jazzy Jeff, FX Fade, Performance-Pads, Serato-Integration und Anschlüsse.

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Pioneer DDJ-SB3: kompakter Serato-Controller im Test

Der Pioneer DDJ-SB3 ist ein kompakter Zweikanal-DJ-Controller für Serato DJ Lite. Er richtet sich vor allem an Einsteiger:innen, aber seine Performance-Features machen ihn auch für erfahrenere DJs interessant, die ein kleines, mobiles Setup suchen. Das hat er zu bieten.

Design und Layout

Der DDJ-SB3 ist dafür gebaut, oft mitgenommen und benutzt zu werden. Das Layout ist übersichtlich, alle wichtigen Bedienelemente liegen gut erreichbar, sodass du dich schnell zurechtfindest, selbst wenn es dein erster Controller ist.

Im Zentrum sitzen zwei Jogwheels mit geringer Latenz. Sie reagieren präzise beim Scratchen und Pitch-Bending und vermitteln ein haptisches Gefühl, das nah an die Arbeit mit Vinyl herankommt.

Performance-Features

Pad Scratch

Das bekannteste Feature des DDJ-SB3 ist Pad Scratch, zusammen mit DJ Jazzy Jeff entwickelt. Damit löst du Scratch-Routinen über ein Performance-Pad aus. Es gibt acht verschiedene Scratch-Patterns, die du in Echtzeit triggern und verändern kannst. So kannst du Scratches in deine Sets einbauen, auch wenn du nie gelernt hast, von Hand zu scratchen.

FX Fade

FX Fade kombiniert einen Effekt mit der Lautstärkeänderung des Kanalfaders. Wenn du den Fader herunterziehst, wird gleichzeitig der Effekt angewendet. Das sorgt für weiche Übergänge zwischen Tracks und hilft, Energie und Fluss eines Sets zu halten.

Performance-Pads

Der Controller hat 16 Performance-Pads, acht pro Deck. Du kannst sie für Hot Cues, Loops, Samples und Pad Scratch nutzen. Sie reagieren schnell und geben dir präzise Kontrolle über diese Elemente.

Software und Anschlüsse

Serato DJ

Der DDJ-SB3 ist für Serato DJ Lite ausgelegt und funktioniert per Plug-and-Play mit sehr wenig Einrichtung. Wenn du mehr willst, kannst du auf Serato DJ Pro upgraden. Das schaltet zusätzliche Funktionen frei, etwa mehr Effekte, erweiterte Loop-Optionen und weitere Pad-Modi.

USB

Der Controller wird per USB mit deinem Computer verbunden, und dasselbe Kabel versorgt ihn mit Strom. Ein Kabel, kein Netzteil: Das hält das Setup einfach und die Verbindung zuverlässig.

Audio-Interface

Ein eingebautes Audio-Interface kümmert sich um den Sound. Es gibt einen Master-Ausgang für den Anschluss an eine PA und einen Kopfhörerausgang zum Abhören und Vorhören des nächsten Tracks.

In der Praxis

  • Übergänge: Nutz FX Fade, um Tracks weich ineinanderzublenden und die Energie hochzuhalten. Probier verschiedene Effekte aus, um herauszufinden, was zu deinem Stil und dem Genre passt, das du spielst.
  • Scratching: Kombinier Pad-Scratch-Patterns mit anderen Performance-Elementen für Übergänge, die auffallen.
  • Live-Remixing: Spring mit Hot Cues zu verschiedenen Stellen eines Tracks, verlänger Abschnitte mit Loops und leg Samples über deinen Mix.
  • Effekte: Mit den eigenen Effekt-Reglern kannst du Effekte leicht in Echtzeit anwenden und anpassen, und mit Serato DJ Pro bekommst du eine viel größere Auswahl für Build-ups und Übergänge.

Fazit

Der Pioneer DDJ-SB3 ist ein solider, leicht zu erlernender Controller mit übersichtlichem Layout und nützlichen Performance-Features. Vor allem Pad Scratch und FX Fade machen ihn zu mehr als einem einfachen Einsteigergerät. Wenn du einen kompakten Controller für Serato suchst, der Übergänge, Scratching und Live-Remixing abdeckt, ist er eine gute Wahl, als erster Controller wie als mobiles Setup.