Die besten Plugins für die Psytrance-Produktion
Was ein Plugin für Psytrance nützlich macht, beliebte Synths wie Serum, Massive X und Omnisphere, Effekte für Bewegung und Raum sowie Tools für Mixing und Mastering.
Wo du die richtigen Partner:innen findest, wie ihr kommuniziert und Rollen verteilt und wie ihr einen gemeinsamen Track fertigstellt, veröffentlicht und promotet.
Kollaborationen gibt es im Psytrance überall. Schau dir die Release-Liste irgendeines Labels an, und du findest jede Menge Tracks, an denen zwei oder drei Artists beteiligt sind. Mit anderen zu arbeiten kann deinen Sound voranbringen, dir neue Tricks beibringen und deine Musik zu einem neuen Publikum tragen. So findest du die richtigen Partner:innen und sorgst dafür, dass die Zusammenarbeit funktioniert.
Die Psytrance-Community ist offen, und Einsteiger:innen und etablierte Artists mischen sich mehr als in vielen anderen Genres. Um dazuzugehören, musst du mitmachen: Geh auf Partys und Festivals, beteilige dich an Diskussionen in Foren und Gruppen, folge Artists, die du magst, und hör dir an, was die Leute um dich herum veröffentlichen.
Teil deine eigene Musik, öffentlich oder in kleineren Gruppen, und bitte um Feedback. Ehrliche Kritik hilft dir, besser zu werden, und macht andere auf dich aufmerksam. Respektier auch andere Stile: Jemand, der Dark Forest macht, kann ein großartiger Partner für eine Full-on-Produzentin sein, gerade weil er anders denkt.
SoundCloud, Facebook-Gruppen und Musikforen sind gute Startpunkte. Such nach Leuten, deren Musik dir wirklich gefällt und deren Vision nah an deiner ist, und nimm Kontakt auf, indem du ihre Arbeit kommentierst, bevor du ein Projekt vorschlägst.
Festivals, Workshops und lokale Events sind noch besser, weil ein persönliches Gespräch schneller Vertrauen schafft. Hab etwas dabei, das deine Arbeit zeigt, zum Beispiel einen Link oder eine Karte. Auch dein bestehendes Netzwerk zählt: Freund:innen in der Szene können dich anderen Artists vorstellen, und die besten Kollaborationen entstehen oft über vertraute Kontakte.
Überleg, was jemand mitbringt. Wer stark im Sounddesign ist, ergänzt jemanden, der stark bei Rhythmus oder Melodie ist. Erfahrene Artists sind manchmal offen dafür, mit neueren Produzent:innen zu arbeiten, und daraus kann ein wertvolles Mentoring werden.
Sag von der ersten Nachricht an klar, was du vorhast: einen neuen Track, einen Remix oder einen Live-Auftritt. Einigt euch früh auf eine gemeinsame Richtung. Referenztracks, die ihr beide mögt, sind der schnellste Weg dahin.
Wählt Tools, die für euch beide funktionieren: Discord, Slack oder WhatsApp zum Reden, Trello oder Asana, wenn ihr Aufgaben im Blick behalten wollt, und Google Drive oder Dropbox für Stems, Samples und Projektdateien. Wenn du eine Datei teilst, schreib ein paar Worte dazu, was du gemacht hast und warum, damit dein Gegenüber darauf aufbauen kann.
Regelmäßige Absprachen, wöchentlich oder alle zwei Wochen, halten ein Projekt in Bewegung. Wenn die Sprache eine Hürde ist, halte es einfach und arbeite mit Beispielen. Meinungsverschiedenheiten sind normal. Sprich sie früh an, hör dir die andere Sicht richtig an und denk daran, dass ihr beide den bestmöglichen Track wollt.
Eine gute Zusammenarbeit braucht Raum, um Dinge auszuprobieren, ohne bewertet zu werden. Lass jede Person ihre Stärken ausspielen: Eine:r übernimmt das Sounddesign, der oder die andere legt den Groove. Moodboards (zum Beispiel in Miro oder Canva) oder eine gemeinsame Playlist helfen, ein gemeinsames Bild zu behalten. Notizen in Google Docs oder Notion halten Ideen und Feedback fest.
Bleib flexibel. Einige der besten Momente entstehen auf Umwegen, etwa durch eine ungeplante Modulation oder einen Tempowechsel. Halte bei Jam-Sessions dein Handy oder einen Recorder bereit und plant Zeit für freies Experimentieren ein.
Bevor der Track fertig ist, hör dir den finalen Mix kritisch an und stell sicher, dass der Anteil jedes Artists durchkommt. Frische Ohren von einer vertrauten Person aus der Szene helfen. Fürs Mastering kannst du einen Engineer buchen, der sich mit Psytrance auskennt, oder Tools wie iZotope Ozone oder LANDR nutzen, wenn ihr selbst mastert.
Dann entscheidet, wie ihr veröffentlicht: als Single, auf einer EP oder auf einer Compilation, was euch zusätzliche Reichweite bringen kann. Schaut, welche Labels zum Track passen, und lest ihre Einreichungsregeln. Ein guter Pitch enthält den Track, eine kurze Beschreibung der Kollaboration, die beteiligten Artists und Links zu früheren Arbeiten.
Für die Promotion nutzt ihr Instagram, Facebook und andere soziale Kanäle für Teaser, Artwork und Studio-Clips, dazu SoundCloud und Bandcamp, wo Psytrance-Fans nach neuer Musik suchen. Ein:e visuelle:r Künstler:in kann Artwork oder einen Visualizer für YouTube oder Vimeo gestalten. Eine Release-Party, ein gemeinsames Live-Set oder ein Online-Stream machen den Release zum Event. Und promotet euch gegenseitig: Wenn alle Beteiligten den Track mit ihren eigenen Follower:innen teilen, erreicht ihr zusammen ein größeres Publikum.